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September 20 GeschichteAngst im Dunkeln
Der Abstieg beginnt, es wird schlagartig Dunkel. Wir verlassen die Sonne und begeben uns abwärts in ein dunkles Loch. Wie lange werden wir sie nun nicht sehen? Wie lange wird die Dunkelheit uns begleiten? Ich steige freiwillig tiefer hinab, immer weiter in den Berg hinein. Nun geht es um die Felsen herum und es ist kein Sonnenstrahl mehr sichtbar, nur unsere Lampen spenden Licht, totale Finsternis um uns herum. Ich sehe Steine neben Steinen, Steine über mir, Steine unter mir, Steine, Steine einfach nur Steine. Hier drin ist alles Tod, kein Leben, liegt es am fehlenden Sonnenlicht? Ich schalte meine Lampe aus, in der Hoffnung, dass sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnen würden. Ich warte drei, vier Minuten aber nichts verändert sich, ich sehe nichts, das Auge kann sich nicht an die Dunkelheit gewöhnen. Es wird mir unheimlich, was wenn ich nun meine Lampe nicht mehr zum leuchten bringe? Was wenn ich den Ausgang nicht mehr finde, wenn ich das Sonnenlicht nie mehr sehen werde? Ich fürchte mich, es ist mir nicht mehr wohl, es herrscht Totenstille. Ich schalte mein Licht wieder ein und mache mich auf den Weg. Ich habe mir ein Ziel gesteckt und möchte dies auch erreichen meine Ego lässt es nicht zu früher umzukehren. Nur nichts anmerken lassen, dass es mir hier nicht so gefällt. Die Stunden vergehen, scheint draussen die Sonne noch? Ist sie bereits hinter den Bergen versunken? Sieht man die Sterne am Himmel, die etwas Sonnenlicht auf die Erde bringen, ist der Mond aufgegangen, der das Sonnenlicht auf die Erde reflektiert? Mir wird langsam Kalt. Nach meiner Uhr ist es mitten in der Nacht, aber was soll’s egal ob Tag oder Nacht, hier ist es immer Dunkel. Ich finde es nicht mehr so gemütlich, war dieses Abenteuer wirklich das was ich suchte? Shit eine Sackgasse, war es der falsche Weg? Finden wir jemals wieder raus? Oder werde ich die Sonne nie mehr sehen? Das müsste der richtige Weg sein, jetzt sollte ich den Ausgang eigentlich wieder finden. Jetzt nervt es mich, dass ich mich auf so etwas eingelassen habe, der Lichtstrahl meiner Lampe wird langsam schwächer, die Zeit läuft mir davon. Ich schaue auf Die Uhr, zwei Uhr am Morgen, die Müdigkeit übermannt mich, am liebsten würde ich nur noch schlafen, es ist Kalt. Ich schalte die Lampe aus um die Batterien zu schonen, keine Ahnung wie lange ich noch hier drin bin, ich sehne dem Moment entgegen, wo die Sonne meinen Körper erwärmt. Nach einer kurzen Pause, bei der ich kein Auge zugetan habe, geht es weiter Richtung Ausgang; wie wird das Wetter sein? Fünf Uhr in der Früh, ich komme dem Ausgang wieder näher, es wird immer kälter, ich freue mich auf den Zeitpunkt, wo ich wieder aufrecht gehen kann, meine Arme in den Himmel, der Sonne entgegen strecken. Je näher der Ausgang kommt, desto kälter wird es, ein frischer Luftzug weht hinein in die Tiefen des Berges. Da oben sehe ich es, es ist hell, heller als in der Höhle. Die letzten steilen und vereisten Meter warten auf mich, ich bin nicht mehr zu bremsen. Raus, einfach nur raus und weg von hier. Vor verschlossener Türe muss ich warten bis jemand kommt der die Türe öffnet und mich in die eiskalte Morgenstimmung entlässt. Endlich kommt jemand, er öffnet die Tür. Mit schnellen schritten gehe ich in Richtung das Autos, sternenklarer Himmel, kein Wölkchen über mir aber eine Dichte Nebeldecke wenn ich ins Tal hinunter schaue. Da ist Sie, die lange erwartete und erhoffte Sonne steigt hinter dem Hügelzug auf, in einen klaren Himmel wie ich ihn selten gesehen habe. Die Sonnenstrahlen wärmen mein Gesicht, es wird mir warm ums Herz. Noch nie habe ich einen Sonnenaufgang so genossen wie diesen, ohne sie könnte ich nicht mehr sein. Ewig könnte ich hier stehen und der Sonne in die Augen schauen. Immer wenn es nicht so tolles Wetter ist, denke ich daran wie es war und freue mich auf den nächsten Moment, wo ich die Sonne sehen und geniessen kann. Dann kann ich der ganzen Dunkelheit entfliehen die mein Herz umgibt und mich belastet.September 08 LesenNun hat mich die realität so richtig eingeholt. schule kann ganz schön streng sein! am einen wochenende noch friedlich in montmirail am geniesen un dein paar lektionen seelsorge besuchen (sehr spannend) und dieses wochenende vor einem berg blätter sitzen, die alle möglichst bald gelesen sein sollten. nun ja, ich habs mir ja selbst zuzuschreiben, ein studium zu machen bei dem vor allem viel gelesen werden muss. aber was soll das, ein lexikon text der über 4 seiten geht und eusserst knapp das alte und neue testament der bibel umfasst auch noch zusammenfassen, da habe ich langsam ein bisschen mühe. ich hoffe für meine lieben schulkollegen, das ihre texte etwas spannender sind. nun mein beileid an die vollzeitstudenten die sich auch noch deutsch und griechisch antun.
ansonsten bin ich ganz fit und es freut mich, dass der sommer nochmals ein wenig zurück gekehrt ist, ein bisschen die sonne geniessen, den bauch raushängen und so tun wie wenn man alle zeit der welt hätte
so das wäre es für den moment, morgen noch den samstag hinter mich bringen, ein bisschen lesen und einkaufen weil mein bruder nicht zu hause ist und dann am sonntag die füsse hochlagern und wieder einmal vor dem fernseher ein formel1 rennen schlafend geniessen. |
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