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2月14日 MachtlosIm Moment stehe ich an einem Punkt, wo ich das Gefühl habe, es geht nicht mehr weiter. Zu viele Aufgaben prasseln auf mich ein, soviel muss gelöst werden, so viel belastet mich, ohne dass ich es ändern könnte. Ich frage mich, was soll das, was habe ich getan, dass mir diese Prüfung gestellt wird? bin ich bei Gott so in Ungnade gefallen, soll es mir gehen wie Hiob in der Bibel? Was soll ich nun tun, auf was soll ich mich konzentrieren. Es ist soviel, dass ich gar nicht weiss wo anfangen, wo soll ich den ersten Schritt machen, wo kann ich überhaupt den ersten Schritt machen! Soviel das auf mir lastet kann ich nicht mal verändern, ich muss es hinnehmen, meine Belanglosigkeit, meine Unwichtigkeit zur Kenntnis nehmen und sie ertragen. Warum nur, womit habe ich das verdient. Meine Freundin spricht kein Wort mehr, seit sie vom Tierarzt bescheid bekommen hat, dass sie nie mehr auf ihrem Pferd wird reiten können. Für sie ist die ganze Welt, welche sie sich in den vergangenen 5 Jahren aufgebaut hat innerhalb eines winzigen Augenblickes zusammengebrochen. Was hat alles gebracht, das sie in den vergangenen Jahren so beharrlich aufgebaut hat, wenn es jetzt vorbei ist? Ich versuche ihr Kraft und Unterstützung zu geben aber was soll ich tun, ich sehe die Hilfe nicht die ich ihr anbieten könnte. Daneben sehen die restlichen Probleme gerade klein und unwirklich aus, trotzdem schweben sie über mir wie ein Damoklesschwert, welches jederzeit herunterfallen kann. Neben der hohen Belastung in der Schule und der Angst, die Abschlussprüfungen in zwei Fächern nicht zu schaffen, stehen noch die Umplazierung unseres Vereinshauses, Ein WK zur dümmsten Zeit, genau dann wenn die wichtigsten Rägi Sportcamp arbeiten laufen müssten und ein gewisses Unbehagen an meinem Arbeitsplatz. Im Moment weiss ich echt nicht wo mir der Kopf steht. Einfach rausgehen davon, alles hinter mir lassen und es dem nächsten überlassen die Probleme zu lösen? Ich würde mich am liebsten in mein Schneckenhaus verziehen und mal einen oder zwei Monate nicht herauskommen. Einfach nur für mich sein, das machen was mich aufbaut und mich am Leben hält. Ich suche krampfhaft nach halt und habe ihn noch nicht gefunden. Ich flehe zu Gott und kriege keine Antwort, keinen Haltegriff, nur nochmals und nochmals einen Schlag in mein Gesicht. Ich denke zurück an die vergangenen 6 Tage unter einfachsten Verhältnissen in Belarus. Ich konnte diese ganze Last welche auf mir lag für ein paar Tage vergessen und meinen Kopf durchlüften. Es hat gut getan, doch leider hat mich der Alltag wieder und er ist mit unerwarteter Härte zurückgekommen, wie ein Sandsturm, der dir ohne Vorwarnung ins Gesicht schiesst, wie ein Tornado, der dich überfährt, wie ein Lastwagen der dich mit vollem Tempo überrollt. Herr gib mir ein Zeichen und hilf mir auf Herr zeige mir den richtigen Weg, bevor ich vollends untergehe und nicht mehr auftauchen kann. |
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